Schwerpunkt

Mobilität

Damit alle ans Ziel kommen

Von der Stadt bis an die Küste: Wir machen das Land mobil

Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen am Leben teilhaben können – ob sie zur Arbeit kommen, Kinder zur Schule kommen oder wir Freunde treffen können. Dafür braucht Schleswig-Holstein eine Mobilitätspolitik, die diesen Anspruch ernst nimmt: verlässlich, klimafreundlich und für alle.

Mobilität ist Grundlage gesellschaftlicher Teilhabe. Wer in einer Stadt lebt, hat es leichter. Wer auf dem Land wohnt, kein Auto besitzt oder sich keins leisten kann, stößt in Schleswig-Holstein noch zu oft an harte Grenzen. Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren wichtige Schritte gemacht: bessere Takte, Investitionen in den Radverkehr, Fortschritte beim Schienenausbau. Auf dieser Grundlage lässt sich weiterbauen – mit dem Ehrgeiz, die noch bestehenden Lücken zu schließen und Mobilität für wirklich alle zur Realität zu machen. Der Weg ist klar. Es geht darum, ihn konsequent weiterzugehen.

Positionen

Meine Schwerpunkte

Die Schiene stärken: Das 3. und 4. Gleis endlich ausbauen

Die Bahn hat das Potenzial, das klimafreundliche Rückgrat der Mobilität in Schleswig-Holstein zu sein – und die Investitionen der letzten Jahre zeigen, dass wir dieses Potenzial schrittweise einlösen. Für den Kreis Pinneberg ist jetzt ein entscheidender Schritt notwendig: die zügige Umsetzung des 3. und 4. Gleises zwischen Pinneberg und Elmshorn. Diese Strecke ist nicht nur für den Kreis essenziell, sondern für die Mobilität im gesamten Land von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus brauchen wir bessere Taktungen, eine stärkere Vernetzung der Bahn mit anderen Mobilitätsangeboten und eine verlässliche Fahrgastinformation – damit die Bahn im Alltag wirklich funktioniert und das Vertrauen der Menschen gewinnt.

Mit dem Bus ans Ziel: Verlässlich und flexibel unterwegs

Ein öffentlicher Nahverkehr, der Erreichbarkeit schafft und Menschen schnell ans Ziel bringt, ist unser Leitbild. Die Fortschritte der letzten Jahre bei Taktfrequenzen und Verbindungen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Deutschland-Ticket hat den Zugang für viele Menschen deutlich vereinfacht. Diesen Kurs wollen wir konsequent fortsetzen: mit weiteren Busverbindungen, verlässlichen Angeboten auch abends und am Wochenende sowie gezielten Lösungen für ländliche Regionen. Gleichzeitig muss Mobilität für alle bezahlbar bleiben. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Preisentwicklung des Deutschland-Tickets zu stoppen und auf ein deutlich günstigeres Angebot hinzuwirken. So wird der ÖPNV zur echten Alternative für alle, in der Stadt wie auf dem Land.

Für eine starke Rad-Infrastruktur

Das Fahrrad ist klimafreundlich, günstig und für viele Alltagswege die schnellste Option – wenn die Infrastruktur stimmt. Schleswig-Holstein hat in den letzten Jahren investiert, Lücken geschlossen und neue Verbindungen geschaffen. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen: Ein Radwegenetz ist erst dann stark, wenn es wirklich flächendeckend ist – wenn Pendler*innen verlässlich zwischen Orten radeln können, Schulwege sicher sind und auch ländliche Regionen angebunden sind. Dafür braucht es deutlich stärkere Investitionen und eine ernsthafte überregionale Planung, die auch längere Verbindungen komfortabel und sicher macht.

Auf dem Land mobil: innovativ denken mit starken Lösungen

Rufbusse, Mobilitätsstationen, digitale Mitfahrangebote: Was in Schleswig-Holstein in einzelnen Regionen erprobt wurde, hat gezeigt, dass es gute Antworten auf die Mobilitätsfrage im ländlichen Raum gibt. Jetzt geht es darum, erfolgreiche Modelle in die Fläche zu bringen und für alle zugänglich zu machen. Ältere Menschen, Jugendliche und Menschen ohne Auto brauchen verlässliche Angebote, die ihren Alltag wirklich ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir neue Technologien gezielt nutzen: Autonomes Fahren hat gerade auf dem Land großes Potenzial. Mit Testregionen zur Erprobung kann Schleswig-Holstein hier eine Vorreiterrolle einnehmen und Mobilität der Zukunft aktiv mitgestalten.

Verkehrswende gemeinsam: Mobilität zusammen denken

Bahn, Bus, Rad und neue Mobilitätsformen funktionieren nur dann gut, wenn sie als System gedacht werden: vernetzte Haltestellen, Mobilitätsstationen an Bahnhöfen, digitale Buchungssysteme, die echte Angebote sichtbar machen. Diesen integrierten Ansatz wollen wir konsequent weiterentwickeln und umsetzen. Dafür braucht es eine starke Unterstützung von Kreisen und Kommunen, die innovatives Denken fördert, Projekte ermöglicht und das Leben vor Ort konkret verbessert.

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