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Wirtschaft

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Guter Klimaschutz stärkt die Wirtschaft.

Wohlstand sichern: Die richtigen Weichen für's Morgen.

Schleswig-Holstein ist ein Wirtschaftsstandort mit echten Stärken – und einem klaren Kurs. Es geht darum, diese Stärken weiter auszubauen: mit nachhaltigen Investitionen, fairen Bedingungen und einer Wirtschaftspolitik, die Zukunft und Gerechtigkeit zusammendenkt.

Wer Wohlstand langfristig sichern will, muss in die richtigen Grundlagen investieren: in erneuerbare Energien, digitale Infrastruktur, gut ausgebildete Fachkräfte und faire Arbeitsbedingungen. Schleswig-Holstein hat dabei in den vergangenen Jahren eine echte Ausgangsposition der Stärke erarbeitet: Als Energieland Nummer eins, mit einer wachsenden Maritimwirtschaft, einem starken Mittelstand und einer lebendigen Gründerszene sind die Fundamente gelegt. Was jetzt gebraucht wird, ist eine Politik, die diese Stärken gezielt weiterentwickelt, bürokratische Hürden abbaut und gleichzeitig sicherstellt, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht auf Kosten von Mensch und Natur geht. Ein Schleswig-Holstein, in dem Unternehmen wachsen können, Arbeitnehmer*innen fair behandelt werden und Wohlstand nicht wenigen, sondern vielen zugutekommt – das ist der Maßstab.

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Meine Schwerpunkte

Grüne Industrie: Der Norden als Vorreiter

Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Standorte für erneuerbare Energien in Europa entwickelt – das ist eine Stärke, die sich wirtschaftlich weiter auszahlen kann. Von der Windkraft über grünen Wasserstoff bis hin zur Kreislaufwirtschaft entstehen hier die Industrien von morgen. Was es dafür weiterhin braucht, sind verlässliche politische Rahmenbedingungen, gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung sowie schnelle Genehmigungsverfahren, die Investitionen ermöglichen statt bremsen. Das Ziel ist klar: Wertschöpfung aus der Energiewende soll im Land bleiben – durch Ansiedlung, Qualifizierung und Partnerschaften zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Mittelstand & Handwerk: Unser Rückgrat weiter stärken

Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und Familienunternehmen sind das wirtschaftliche Herz Schleswig-Holsteins – und sie stehen vor echten Herausforderungen: Bürokratie, Fachkräftemangel, der Druck zur Transformation. Die Politik der letzten Jahre hat begonnen, diese Belastungen zu reduzieren und Betriebe beim Umbau zu unterstützen. Diesen Weg gilt es fortzusetzen: mit weiterer Vereinfachung von Verwaltungsprozessen, digitalen Behördengängen als Standard und passgenauen Förderprogrammen für den Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Faire Arbeit: Wer arbeitet, muss davon leben können

Wirtschaftlicher Erfolg muss bei den Menschen ankommen, die ihn erarbeiten. Faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und echte Mitsprachemöglichkeiten sind dabei keine Kostenfaktoren, sondern Grundlage einer stabilen Wirtschaft. Lohndumping und prekäre Beschäftigung sind noch immer Realität für zu viele. Starke Gewerkschaften, Unternehmen, die bei der Durchführung öffentlicher Aufträge tariftreu entlohnen, und ein funktionierendes Arbeitsrecht bleiben deshalb politische Priorität. Eine Wirtschaft, die auf fairer Arbeit aufbaut, ist nicht nur gerechter, sondern auch stabiler und zukunftsfähiger.

Fachkräfte gewinnen, halten und willkommen heißen

Der Fachkräftemangel ist eine der drängendsten wirtschaftlichen Herausforderungen – und Schleswig-Holstein arbeitet auf mehreren Ebenen daran: bessere Ausbildungsbedingungen, gezielte Weiterbildungsangebote, eine Willkommenskultur für Menschen, die aus anderen Ländern kommen. Für Geflüchtete braucht es einen einfacheren, unbürokratischeren Weg, langfristig Arbeiten zu können. Dies erleichtert schafft auch bessere Planungssicherheit für Unternehmen. Fachkräftesicherung ist keine reine Wirtschaftsfrage – sie ist auch eine Frage von Bildung, Wohnen und gesellschaftlicher Teilhabe. Wir müssen dies zusammendenken, um langfristige Antworten und Lösungen zu finden.

Gründen im Norden: Mut zu Neuem fördern

Neue Ideen brauchen Raum, um zu wachsen – und Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, diesen Raum zu schaffen: mit Gründungszentren, Förderprogrammen und einem wachsenden Netzwerk aus Wirtschaft, Hochschulen und Politik. Diesen Schwung gilt es zu nutzen und auszubauen: mit besseren Zugängen zu Kapital, bezahlbaren Gewerbeflächen und einer Gründungskultur, die Mut belohnt und Scheitern als Lernprozess begreift. Innovationskraft ist ein Anspruch, an dem sich unsere Wirtschaftsförderung messen lassen muss.

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